Elternschaft Tag Archive

gesellschaft

Die Arbeit, die ich meine. Ergebnisse einer Studie zu Elternschaft als Arbeit

“Seit ich eigene Kinder habe (…), trage ich ein Alltagsverständnis der Arbeit von Eltern in mir, das die derzeitige Konzentration auf Erwerbsarbeit in unserer Gesellschaft – wenn es um Leistung, Anerkennung, aber auch Gestaltung der Rahmenbedingungen geht – als unangemessen und ungerecht empfinde”, schreibt Wibke Derboven von der Technischen Universität Hamburg. Sie forscht dort unter […]

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meinung

“Eine, aber nicht alleine”: Women must dance

Kolumne von Katrin Anna Wenn mich jemand fragt, wie es ist, über Jahre hinweg das Leben mit Kind völlig alleinverantwortlich zu stemmen, dann bemühe ich gerne das Bild der Notrufleitzentrale, in der es weder Kolleg*innen noch Schichtdienst gibt. Wenn mich jemand fragt, wie es ist, über Jahre hinweg das Leben mit Kind völlig alleinverantwortlich zu […]

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meinung

“Kinderkotze, Politik und Liebe”: Schöner Scheitern oder nie wieder WG mit Kind?

Kolumne von Maren Hpunkt Über den Kampf um alternatives Wohnen mit Kind in einer WG und warum Scheitern auch schön sein kann In den Hauptspielgebieten tummeln sich die Taschentücher, wie eine Herde Schäfchen um das Kind und mich. Hier geht nix mehr. Kind krank, ich krank, Lieblingsmensch halb krank im Büro. Wir ernähren uns von […]

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gesellschaftinterview

Interview. Rix

1. Wie würdest du deine familiäre Situation beschreiben? Mein Name ist Rix (30 Jahre). Ich bin trans Elter von zwei Kindern (6 und 8 Jahre alt). Als ich die beiden bekommen habe, hatte ich für mich noch nicht klar, dass ich trans bin. Das kam so kurz nach der Geburt vom zweiten Kind. Nach einer […]

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Aufklappen | Zuklappenkultur

Eva Corino. Das Nacheinanderprinzip.

von Catherine In ihrem Sachbuch Das Nacheinander-Prinzip argumentiert die Journalistin Eva Corino für eine Entzerrung der sogenannten Rush hour des Lebens und für das, genau, Nacheinander anstelle von Gleichzeitigkeit. Ausgehend für die Forderungen der Autorin ist die Beobachtung, dass Menschen zwischen dem 30. und dem 45. Lebensjahr scheinbar alles zu gleichen Zeit auf die Beinen […]

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gesellschaftkultur

Mutterschaft als letztes Tabu der Kunst. Saralisa Volm im Interview.

Mutterschaft wurde in der Kunst lange recht eindimensional gedacht: Rabenmutter oder Heilige. Punkt. Auch wenn Klischeedarstellungen auf der einen Seite langsam aufbrechen, wie etwa die Rabenmütter-Ausstellung im Lentos (Linz, Oberösterreich) vor drei Jahren deutlich gemacht hat, so ist die Mutter als Künstlerin, als Schaffende nach wie vor ein Tabu, sagt Saralisa Volm. Die deutsche Künstlerin, […]

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kultur

Über Büffel in Zeiten geteilten Sorgerechts. Erzählung

In einer literarischen Erzählung schaut Steven Solbrig von einem Nebenschauplatz – der letztlich nicht so abseitig ist, wie anfänglich angenommen werden könnte – auf die #metoo-Debatte. Die Hauptfigur verzweifelt nach dem Scheitern der Beziehung mit einer Alleinerziehenden an der verlorenen Verbindung zu deren Kind. Der leibliche Vater, der, so erfahren die Leser_innen, gewalttätig gegen Frau […]

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kultur

Maternidades Subversivas – Die feministische Postporn-Aktivistin Maria Llopis über Mutter- und Elternsein als politischen Zustand

In den aktuellen feministischen Debatten im deutschsprachigen Raum stellen Themen rund um Mutter- und Elternschaften eher Randerscheinungen dar. Als wäre der Rückzug ins Private auch in feministischen Kreisen mit dem Übergang ins Elternsein unvermeidlich. Und als gäbe es ihn, den unpolitischen Raum des Elternseins. Völlig zu Recht stehen linke und feministische Lesarten von Mutter- und […]

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kultur

Carpe Fucking Diem. Fotografien von Elina Brotherus.

Die finnische Künstlerin Elina Brotherus hat ihren jahrelangen Versuch, schwanger zu werden, fotografisch begleitet. Die Bilder sind in dem 156-seitigen Fotobuch “Carpe Fucking Diem” erschienen. umstandslos hat darin geblättert.   von Cornelia Im Hintergrund eine verschwommene Silhouette. Vorne peitscht Regen auf das sich aufbäumende Meer. Gleich das erste Bild des Fotobuches “Carpe Fucking Diem” von […]

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kultur

So schön wie die Zeiten nie waren. Eine Satire.

Weltweit sind autoritäre, autokratische und streng patriarchalische Positionen auf dem Vormarsch. Wir blicken auf sie im Zerrspiegel – eine Satire über das schöne Sandkastenspiel von Macht und Elternschaft. von pitz   Chor, mit Panflöten ausgestattet Die Mütter sind aus der Tiefe gekommen, aus dem Keller emporgestiegen. Sie haben Kompott in Einweckgläsern mitgebracht. Jetzt sitzen sie […]

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