über UMSTANDSLOS

Ziel des „umstandslos“-Magazins ist eine Vernetzung feministischer Mütter*. Darüber hinaus sollen die Belange feministischer Mütter nach außen getragen, sichtbar gemacht und besser wahrnehmbar werden. Das „umstandslos“-Magazin möchte ein möglichst breites Spektrum feministischer Mutterschaft darbieten.

* unter „Mütter“ verstehen wir alle Menschen, die sich selbst als solche definieren – biologische Mütter, lesbische Mütter, verhinderte Mütter, Adoptivmütter, Einzelkind-Mütter, Pflegemütter, hetero Mütter, queere Mütter*, Nicht-Mütter, Trans/Inter-Mütter/Eltern, Mehrfache-Mütter, alleinerziehende Mütter, kinderlose Mütter, verwitwete Mütter, männliche Mütter, ungewollte Mütter, …

Catherine und Cornelia, im Jänner 2014

 


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14 Kommentare

  1. Lene

    Hurra! 🙂 Und herzlichen Glückwunsch zu eurer tollen Idee! Einige eurer Blogs begleiten mich schon etwas länger durch die Höhen und Tiefen meines Daseins als feministische Mutter, so dass ich mich wahnsinnig freue euch hier nun versammelt zu sehen. Bin gespannt und freue mich auf die Beiträge und Diskussionen hier!!

  2. candycandycandy

    ich frage mich wieso ihr den begriff der mutter anwendet? also was genau ist der grund? welche leute sind damit gemein, weshalb kann es nicht zum beispiel „elternteil“, „eltern“, „elternschaft“ oder „gebährende“ heißen? oder zum beispiel „magazin für feminist_innen mit kindern“?
    der begriff geht ja nur für leute klar, die sich mit einer weiblich gegenderten ansprache wohl fühlen. wieso?

    • Mutterschaft vs. Elternschaft ist ein Dilemma, das stimmt. Auf dem Blog Fuckermothers gibt es dazu einen guten Beitrag, der sich damit beschäftigt. Darin heißt es: „Ausserdem sehe ich aus feministischer Perspektive die Gefahr, dass die Bezeichnung ‘Elternschaft’ zu sehr generalisiert und gerade daduch Machtverhältnisse und Ungleichheit unsichtbar macht. Denn leider haben (…) ‘Mütter’ in dieser Gesellschaft mit anderen Problemen, Zuschreibungen und Diskriminierungen zu kämpfen als ‘Väter’. (…) Deswegen denke ich, dass der Begriff ‘Mutterschaft’ schon allein aus politischen Gründen sinnvoll sein kann, um sich Interventionsmöglichkeiten zu erhalten, kritische Perspektiven zu erarbeiten und Strategien zu generieren.“ (http://fuckermothers.wordpress.com/2011/08/25/kinder-essen-revolution-auf-mutterschaft-vs-elternschaft/) Auch wir haben keine Patentlösung in der Frage, ziehen aber u.a. diesen Argumenten folgend den Begriff „Mutterschaft“ jenem der „Elternschaft“ vor. Diskussionsbedarf besteht.

  3. candycandycandy

    auch in dem verlinkten text wird nicht kritisiert, dass der mutterbegriff an sich ungenau ist. ist die person gemeint die das kind im bauch mit sich rumträgt? die es gebährt? die eine zelle spendet aus der ein kind gemacht wird? eine person die das kind aufzieht? die vom kind „mutter“ genannt wird? oder doch alles zusammen? weiter das wort mutter als überbegriff zu nutzen (es geht mir natürlich nicht um selbstbezeichnungen als mutter) manifestiert 2 sachen: erstens, dass die in den fragen angedeuteten rollen weiterhin zu einer rolle, der MUTTER, vermischt werden und zweitens feministische kämpfe der „mehrheit“, (nämlich derer, die sich mit dem mutterbegriff voll okay fühlen) werden den feministischen kämpfen der „minderheit“ (zum beispiel trans männer, intergender personen, alle, die nicht eine cis männliche vaterschaft einnehmen, elternteil sind aber trotzdem nicht als „mutter“ angesprochen werden wollen) übergeordnet.
    wem nützt das? und wem nicht?
    wieso wird nicht nach sprachlichen möglichkeiten gesucht, die von dir beschriebenen probleme sichtbar zu machen ohne dabei nicht-cis und nicht-zweisamkeits perspektiven unsichtbar zu machen?
    wie kann eine konsequente queere oder feministische perspektive entwickelt werden, wenn gewisse gruppen dem wohl der mehrheit geopfert werden, und das bereits in der namensgebung?

    • ja, danke für deine fragen auch von meiner seite. sie gehen mir sehr im kopf herum. antworten hab ich nicht einmal ansatzweise. was übrig bleibt, ist das nach wie vor nicht verdrängbare gefühl, dass wir um den „mutter“-begriff nicht herumkommen, obwohl und weil er in so viele richtungen problematisch sein kann, da er von so vielen „anderen“ seiten instrumentalisiert/befüllt/… wird. aber ich glaube, ich verstehe, was du meinst. weißt du vielleicht, ob es dazu online verfügbare texte zum weiterlesen gibt? schön und wichtig fände ich, wenn wir das thema auf „umstandslos“ behandeln könnten – diese perspektive soll nicht ausgeklammert werden und sie wäre ein weiterer beitrag zur dekonstruktion des begriffs „mutterschaft“ – ein*e gastautor*in dazu ist jederzeit herzlich eingeladen!

      • candycandycandy

        Leider kenne ich weder deutsche oder englische texte zum thema noch hab ich selbst erfahrung mit eltern- oder schwangerschaft! Ich glaube dass in Schweden bald eine antologie mit (mehreren?) texten zu Schwangerschaft und queeren körpern herauskommen soll. Falls ich mehr entdecke kann ich es euch ja irgendwo posten.

    • … mah, das wäre gut, ja! @alsmenschverkleidet hat kürzlich für @umstandslos diesen text http://www.slate.com/blogs/outward/2014/01/16/transgender_parenting_doctors_can_t_refuse_treatment.html getwittert.

  4. Ortrud

    Danke für Deine Fragen, candycandycandy

  5. Ich würde mich freuen wenn Ihr den Begriff „verwitwete Mutter“ mit aufnehmt, das sind die Mütter deren Babys und Kinder im Mutterleib oder kurz nach der Geburt/sehr früh nach der Geburt gestorben sind.

  6. Pingback: Umstandslos | herzfein

  7. Was ist „feministische Mutterschaft“?
    Die Texte hier sind interessant, mit dem Begriff kann ich leider nichts anfangen.

    • Es geht uns um feministische Betrachtungsweisen von Elternschaft auf möglichst vielen Ebenen. All die Texte hier zusammen sind in gewisser Weise der Versuch, feministische Mutterschaft zu leben (bzw diese sichtbar zu machen).

  8. madameflamusse

    bekomme ich das Magazin im normalen Zeitschriftenhandel?

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