Interview. Stefanie

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1. Wie würdest du deine familiäre Situation beschreiben?

Mutter von zwei weiblichen Rabauken-Prinzessinnen, verheiratet, glücklich, emotional oftmals herausgefordert, vollständig/Planungen abgeschlossen

 

2. Wie läuft ein typischer Werktag bei dir/euch ab?

Ca. 6 Uhr/6:30Uhr aufstehen, Frühstück vorbereiten, Kinder wachen auf/werden geweckt, Kinder anziehen, gemeinsam frühstücken (meist zu viert, manchmal zu dritt), Papa geht zur Arbeit, Mama macht sich fertig, die ältere Tochter auf 8 Uhr in den Kindergarten bringen, Hausarbeit/Einkaufen, zwischenrein mit der jüngsten Tochter spielen/diese beschäftigen, Mittagessen kochen und zu zweit essen, jüngste Tochter macht Mittagsschlaf, restliche Hausarbeit, Mittagsruhe auch für Mama, jüngste wacht auf/wird geweckt, wir holen die ältere Tochter um 14Uhr im Kindergarten ab, unterschiedliches Nachmittagsprogramm (z.B. Zuhause, Laufrad/Dreirad fahren, Spielplatz, Mutter-Kind-Turnen, Freundinnen/Oma&Opa treffen, etc.), ca. 18 Uhr Start „Abendprogramm“: Kinder dürfen 15min „Peppa Wutz“ schauen, Mama bereitet Abendessen vor, Papa kommt meist zur ähnlichen Zeit von der Arbeit, gemeinsam Abendessen, spielen mit Papa bis 19:30Uhr, Kinder bettfertig machen und schlafen legen so auf 20Uhr. Danach je nach Tagesform entweder TV schauen/lesen oder sonstige Hausarbeit (Wäsche legen, bügeln, aufräumen).

 

3.Teilst du die Familienarbeit mit anderen Großen?

Ja, hauptsächlich mit Mann und Schwiegermama, im Rahmen der Kindergartenzeit aber auch mit „externen“ Großen (Erzieherinnen)

 

4. Ist das eine gute Aufteilung für dich?

Zu meist ja. Könnte manchmal ein bisschen mehr Zeit für mich allein gebrauchen – ohne Hausarbeit.

 

5. Was ist schön am Kinderhaben?

Die gemeinsamen Erlebnisse, Erinnerungen für die Kinder schaffen, zu sehen, wie sie wachsen und neue Dinge lernen, das entgegenbrachte Vertrauen und die Liebesbeweise der Kleinen, die Erfahrung dieser oftmals vorgestellten, aber völlig unvorstellbaren Gefühlswelt einer Mama für ihre Kinder direkt nach der Geburt bis heute, herausgefordert zu werden und das eigene Verhalten immer wieder selbst zu hinterfragen

 

6.Was ist schwierig am Kinderhaben?

Herausgefordert zu werden, das eigene Verhalten immer wieder selbst zu hinterfragen, eine gemeinsame „Spur“ mit dem Partner und den Kindern zu finden (Erziehungsfragen, Regeln, Durchsetzung, Zeit für und mit dem Partner, Beziehungsarbeit

 

7. Woraus ziehst du Kraft und Energie?

Sport, Ausgehen mit Freunden/Familie, Urlaub

 

8. Was wünscht du dir von der Politik für Familien?

Spontan: Bundesweit einheitliche Finanzierungsvorgaben für Länder/Kommunen bezüglich Kinderbetreuung, Aufbau (flexibler) Betreuungsangebote (Zeiten, Orte, freie Plätze), Kindergarten Schlüsselsätze verbessern (Verhältnis Kinder:ErzieherInnen), mehr Gelder für die Instandhaltung/Neubau/Renovierung von Spielplätzen und Freizeitangeboten.

 

9.Ist dir der Feminismus eine Heimat?

Ich bin keine bekennende Feministin.

 

10. Magst du einen einen Satz teilen, der/das dein Leben besser gemacht hat?

Life is too long to wait; life is too short to worry

11. Wohin ging euer letzter Familienausflug?

Eine Runde um den Block mit Laufrad/Kleinkinderrad


Bild: Stefanie

2 Replies to “Interview. Stefanie”

  1. ziege sagt:

    Ich mag umstandslos sehr und lese alles von euch, aber irgendwie spricht mich das nicht an. Wenn ich ehrlich bin, frage ich mich, welchen Mehrwert mir diese Interviews liefern? Interessante Konstealltionen? Ungewohnte Familienmodelle? Also hier jedenfalls nicht, leider nicht mal ein feministisches Bekenntnis. Ich finds langweilig, sorry Stefanie & Interviewer*in.

  2. umstandslos sagt:

    Danke für deinen input. Die Interview Reihe ist neu. Dies ist die zweite Ausgabe. Ziel ist es, ein Bild von verschiedenen Seiten des Elternseins zu zeigen. Dazu gehören auch Eltern ohne feministischen Hintergrund (tatsächlich sind Stefanie ubd ich in einem email Austausch über Feminismus und wer weiß wie Dinge sich ändern). Vielleicht erinnerst du dich an die erste Ausgabe in der j. Von ihrem Leben erzählt, das doch sehr anders ist als das von Stefanie. Ich hoffe dass du in der nächsten Ausgabe wieder etwas fibdest, das dich mehr anspricht. Beste grüsse catherine

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