Editorial: generationen

Zu dem kleinen Jubiläum – die kommende Ausgabe ist bereits unsere zehnte! – beschäftigen wir uns mit dem Thema „Generationen“. Wir freuen uns auf die tollen und thematisch breit gestreuten Beiträge, die unsere Autor*innen und Gastautor*innen beisteuern, und natürlich auf euer Feedback dazu!

Karolin erzählt in ihrem Beitrag davon, wie es ist, wenn es eben keine nächste Generation gibt – keine Kinder, keine Enkel.

Kristin gibt uns einen kleinen Einblick in ihre Familiengeschichte: „Hausfrau, Arbeiterin, Alleinerziehende. Oma, Mama, ich. Gedanken zu drei Generationen Mutterschaft, die unterschiedlicher nicht hätten sein können und die Frage wie es weitergeht.“  

Karins Text „Wunschgroßeltern –Auf der Suche nach Familie“ erzählt von ihrer Idee, ein älteres Paar zu suchen, mit dem sie und ihre Familie eine (Groß-)Eltern-Beziehung aufbauen können: „Da wir so ziemlich alles im Bezug auf Sorgearbeit der Kinder ohne Hilfe von Verwandten und FreundInnen schaffen, wünschen wir uns durch diese Beziehung zu dem Paar auch eine Entlastung.“ Für umstandslos schildert sie, wie diese Suche nach einer selbstausgesuchten Familie läuft.

Cloudette hat den möglichen Altersabstand zwischen Geschwistern bei ihren beiden Kindern nahezu maximal ausgeschöpft: Es liegt fast eine ganze Generation zwischen ihnen. Als das eine Kind aus dem Haus war, fing sie mit dem zweiten noch einmal von vorne an.

Minusch thematisiert in ihrem bewegenden Gedicht den Bruch mit der Elterngeneration und deren Erwartungen an ihre Kinder.

Heidi ärgert sich über die häufig und penetrant gestellte „Ist das Kind schon sauber“-Frage aus der Verwandtschaft. Im Rahmen unserer Ratgeber-Rubrik Wie jetzt? schildert sie ihre Probleme damit und richtet konkrete Fragen an eine unserer Expert*innen, die ihr in einem späteren Beitrag konkrete Ratschläge zur Verbesserung der Situation aufzeigen wird.

Lisa schreibt aus einer feministischen Perspektive über den demografischen und gesellschaftlichen Wandel in unserer heutigen, kapitalistischen Gesellschaft und dessen Auswirkungen auf die aktuelle Elternrolle –  im Gegensatz zu den Vorstellungen unserer Eltern- und Großeltern-Generation.
Während sich Erziehungsratgeber unter den Bestsellern tummeln, die Kinder heute als Tyrannen bezeichnen und in denen scheinbar mehr Strenge gefordert wird, meinen andere Generationen davor, ihnen hätte die „g’sunde Watsch’n“ auch nicht geschadet. Dabei wurde ein Großteil der deutschen Nachkriegskinder ins Leben direkt „hineingeprügelt.“ Katja rezensiert für uns Ingrid Müller-Münchs Buch „Die geprügelte Generation“, das sich mit der Frage beschäftigt, welche Auswirkungen diese brutale Erziehungsmethode auf die betroffenen Kinder bis heute hat.

Marlene interviewt ihre Mutter, die Komponistin Tanja Brüggemann, die unter anderem vom Klang der Erinnerungen und der Weitergabe von Klängen über Generationen hinweg erzählt.

Wir wünschen euch einen zauberhaften Frühling, habt es schön!

Anna Lisa, Catherine, Cornelia

Ein Postskriptum in eigener Sache: Antonia verabschiedete sich mit der Utopien-Ausgabe vorübergehend in Babykarenz. Wir wünschen ihr für die bevorstehende Zeit alles erdenklich Gute, die notwendige Geduld und die abverlangte Ausdauer ❤

 

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