Let it go. Oder so. Über Kinderfilme und ihre Held*innen

von Cornelia

„Let it go!!“ Plötzlich sang das Kind diese Zeile immer und immer wieder. „Sing mit, Mama!“ – „Let it be“, korrigierte ich fragend und summte den Beatles-Song an. „Nein, so geht das nicht, du kennst dich nicht aus“, das Kind verdrehte die Augen: „Let it goohoo!“ Nein, ich kannte mich zu dem Zeitpunkt tatsächlich nicht aus. Also tippte ich die drei Worte unbedarft ins Internet. 682.000.000 Ergebnisse in 0,33 Sekunden. Was war da an mir vorbeigegangen? Das Kind jubelte: „Ja, genau!  D a s  singt M. im Kindergarten immer wieder!“ Fasziniert schauten wir gemeinsam den Titelsong zu Disney’s „Frozen„. Der anfänglich emanzipative Charakter und die dramatisch-emotionale Musik fesselten mich ebenso (ja, dafür bin ich anfällig) wie der Fund das Kind begeisterte. Was mir allerdings gleich einmal missfiel: Im Zuge der Befreiung von welchem Korsett auch immer verwandelte sich die junge Frau auch im Habitus. Das Kleid wurde gewechselt, die Haare geöffnet, Bein gezeigt und die Hüften sexy geschwungen.

Über Disney’s Protagonistinnen ist bereits viel Kluges gesagt worden. Ein nettes Ranking von den am wenigsten feministischen („Aurora“, „Snow White“, „Cinderella“) bis hin zu den feministischsten Disney-Prinzessinnen („Tiana“, „Pocahontas“, „Mulan“) gibt es bei nerve.com. Da ich nicht alle Filme kenne, kann ich zu dem Ranking an sich nichts sagen. Ein Zusammenhang ist mir jedoch aufgefallen: Prinzessinnen of Color scheinen tendenziell aktiver und emanzipatorischer dargestellt zu sein als weiße.

Ich will Disney’s Prinzessinnen also ganz und gar nicht generell verdammen. Es ist nur leider so, dass es für Mädchen um so viel weniger gut gezeichnete, differenzierte Vorbild-Hauptrollen gibt als für Buben (Und: Disney ersetzt weibliche Charaktere des Originals sogar mit männlichen Figuren, wie auf sugarbox.at festgestellt wird). Klar, auch die männlichen Identifikationsfiguren sind manchmal ziemlich daneben und sehr eindimensional aufbereitet. Aber es existieren schlichtweg mehr unterschiedliche männliche Figuren zur Auswahl – und zwar oft auch mehrere positiv besetzte in einem Film. Auch ist das Aussehen der weiblichen Figuren durchwegs normativer und einem Ideal angepasst. „Das“ Mädchen ist maximal eine Variante. Wir kennen das aus den „Erwachsenenfilmen“: Gibt es eine Gruppe von Hauptfiguren, dann sind das häufig unterschiedliche männliche Charaktere – der smarte Mann, der starke Mann, der lustige Mann – und eben „die“ (schöne) Frau.

Ja, Mädchen können und sollen sich auch mit männlichen Leadfiguren identifizieren. Aber die klare und oft als Gegensatz gezeichnete Geschlechterdifferenzierung bei der Rollenzuteilung von Filmfiguren zementiert die Binarität der Geschlechter – bei Einschränkung der Optionen, Möglichkeiten und Fähigkeiten von Mädchen – weiter ein. Was ebenfalls gewaltig nervt: Erfüllung, Zufriedenheit und Glück für weibliche Hauptfiguren gibt es fast immer nur in Kombination mit erwiderter Liebe zu einem männlichen Protagonisten. Die romantische Zweierbeziehung ist Zugabe und gleichzeitig Voraussetzung für das Happy End.

Es ist erstaunlich, wie viel Gruselig-Normatives die Filmwelt schon für kleine Kinder bereithält. Blättert man durch das Kinderfilmangebot und nimmt die Hauptfiguren und inhaltliche Ausrichtung unter die Lupe bestätigt sich das, was eine schlimme Vorahnung vermuten lässt. Kino und Fernsehen reproduzieren traditionelle Rollenklischees wie das vom einsamen Wolf und der schönen Braut besonders auch in Sendungen, die Kinder und Jugendliche schauen. Wenn Mädchen aufregende und interessante Heldinnen als Identifikationsfiguren wünschen, dann brauchen sie entweder viel Fantasie, um sich diese aus Fragmenten zusammenzubasteln oder viel Filmsuch-Ausdauer.

Am Anfang …

… waren die „Sendung mit der Maus„-Clips. Maus, Elefant, Ente, Hase. Tendenziell neutral und unproblematisch. Die kurzen Sequenzen lassen keinen Platz für Gender-Stereotypen. Ganz anders bei anderen – ansonsten sehr empfehelnswerten – Mini-Formaten wie etwa „Trotro„, bei dem das kleine Eselchen immer wieder weiblich markierte Nebenfiguren beeindrucken und beschenken will. Romantische Liebe als wesentlicher Teil des Alltags von Kindern. Auch Mama und Papa Eselchen haben recht klare (stereotype) Rollen. Dasselbe gilt für den Klassiker „Pingu„.

Schon bei Kinderfilmen zeigt sich: männlich ist die Norm, weiblich wird markiert (Schleife, Masche, lange Wimpern, Kleid) und ist oft nur eine Variation neben den unterschiedlich gezeichneten anderen männlichen Parts. „Jonalu“ (KiKa) zum Beispiel hat zwei Mäuse als Protagonist*innen, Naya und Jojo. Auch wenn Naya tendenziell ebenso aktiv und clever ist wie ihr männlicher Konterpart Jojo, so braucht sie unterm Strich mehr gutes Zureden, kümmert sich liebevoller um Babykäfer Ludwig und legt mehr Wert auf den sozialen Frieden als etwa Jojo, der ein ausgeprägteres Konkurrenzdenken hat. (Anm.: Was ich allerdings bei Jonalu wirklich mag, ist, dass die Nebenfiguren andere Sprachen als Deutsch sprechen. Aus dem Kontext oder durch Paraphrasierung wird der Inhalt deren Dialoge klar.)

Screenshot

Naya und Jojo. Screenshot via http://www.youtube.com/watch?v=NllviCUG25A

Dieses „Jonalu„-Muster ist für viele Kinderfilme bezeichnend: Sie haben einen mutigen Helden als Protagonisten, dem eine weibliche Figur beisteht, die aber häufig passiver und weicher gezeichnet ist – und manchmal zur Nebendarstellerin degradiert ist.

Aladdin, Simba, Harry Potter – sie sind Beispiel für die wirklich lange Liste dieses männlichen Heldentypus in Kinderfilmen. Ihre Aufgabe ist häufig, „das“ Böse zu besiegen. Sie zeigen Mut, um ein Mädchen zu beeindrucken oder zu befreien, Unrecht gerade zu rücken oder gleich die ganze Welt zu retten. Diese Helden sind nicht zwangsläufig unfehlbar und superstark. Im Gegenteil: sie haben im Laufe des Films die Möglichkeit, vermeintliche Schwächen und Selbstzweifel zu überwinden. Gibt es einen männlichen Widersacher, so setzt dieser häufig auf rohe Gewalt, eine Widersacherin spinnt lieber Intrigen. Auch hier werden typische Klischees reproduziert.

Screenshot

Jasmine und Aladdin. Screenshot via http://www.youtube.com/watch?v=z6nqfYQLp0Q

Eine recht typische weibliche Figur ist also die der klassischen Nebendarstellerin, die Anreiz für den männlichen Lead ist, sein Abenteuer zu bestehen oder seine Spielkameradin darstellt. Nicht sie, sondern der männliche Charakter durchlebt den Kampf gegen das Böse. Es gibt freilich auch differnzierter und aktiv gezeichnetere Mädchenfiguren wie Hermine aus „Harry Potter“ – doch sie sind dennoch meist einer männlichen Figur (dramaturgisch) untergeordnet.

In vielen Filmen gibt es auch eine typische Vaterfigur – es handelt sich häufig um den Vater der weiblichen Figur, der dem Helden anfänglich skeptisch gegenübersteht und seine Tochter beschützen möchte.

Vorkommende Mutterfiguren weichen selten von klassischen Rollenpfaden ab und wirken auf den Verlauf der Handlung häufig auch durch ihre Abwesenheit (und eine damit verbundene Herausforderung für den Lead) ein.

Daneben gibt es klassische „Mädchenfilme“ mit einem meist fast ausschließlich weiblich besetzten Lead. Die Themen dieses Genres beschränken sich leider in der Regel auf mit den klassischen Geschlechterrollen konform gehende Plots. Es geht um Intrigen in der Schulklasse, die Eroberung eines „Mädchenschwarms“ oder die Erfüllung eines Tanz-/Sing-Traums und zeigt unterschiedliche Variationen des Cinderella-Prinzips.

Eine weitere Problematik sind die nach dem Ideal genormt und geformten Körper der Heldinnen (vgl. dazu: Supergirls als Vorbild im Kinderzimmer). Denn während sich das Angebot an differenzierten Mädchen- und Frauenfiguren in den letzten Jahren verbessert hat, taugen viele davon in ihrer (körperlichen) Norm-Perfektheit kaum als Vorbilder.

Aktuelles Kinderkino

Ich habe Mitte Juni eine österreichische Kino-Kinderfilm-Stichprobe gezogen und mir das Angebot ein bisschen genauer angeschaut. Vierzehn Filme waren zu dem Zeitpunkt in der Kategorie „Kinderfilme“ auf film.at gelistet. Darunter waren Filme mit klassischen Filmnarrativen mit stereotypen Helden wie etwa „Sam O’Cool – Ein schräger Vogel hebt ab„, bei dem ein männlicher Lead sich vom Tollpatsch zum Anführer mausert, oder „Baymax – Riesiges Robowabohu“ mit einem technikbegeisterten Helden und dessen Roboterfreund. Auch „Der kleine Rabe Socke“ mit seinen beiden männlich lesbaren Freunden Eddi Bär und dem Schaf Wolle zählt in diese Kategorie.

Filme mit Held und weiblichem Sidekick wie bei „Der kleine Drache Kokosnuss“ – der Lead wird begleitet vom Fressdrachen Oskar und dem Stachelschwein Matilda – waren natürlich auch vertreten. Bei „Käpt’n Säbelzahn und der Schatz von Lama Rama“ findet sich dieses Muster auf Ebene der Kind-Protagonist*innen als auch auf jener der Erwachsenen.

Bei „Bibi & Tina. Voll verhext“ konzentriert sich die Handlung auf eine verliebte, normschöne jungendliche Bibi – à la Happy-End-nur-mit-Liebesglück –, die gemeinsam mit Tina einen Einbruchdiebstahl aufklären muss, und erinnert mich zumindest im Trailer nicht im geringsten an meine alten Bibi-Blocksberg-Kassetten. Wesentlicher Nebenplot: die Schwärmerei Bibis für einen Jungen, die vorübergehend sogar die Freundschaft zu Tina gefährdet. Der Film ist bunt und lustig, ein bisschen arg Videoclip-kommerzig. Immerhin: Es fehlt die Sexualisierung der Hauptfiguren mittels zum Beispiel tiefer Dekollettés, wie sie im ersten Bibi-Kinofilm inszeniert wurde (vgl. diefilmfabrik/youtube).

Richtig vielversprechend und mit interessanten Mädchen-Held*innen besetzt klangen bei der Durchschau der Juni-Kinderkinofilme einzig eine Wiederholung der alten Lindgren-Literaturadaption von „Lotta aus der Krachmacherstraße“ (hier habe ich einen Stream gefunden; glücklicherweise kommt der Film – anders als Buch und Hörspiel – ohne N-Wort aus) und der neue Film „Home – Ein smektakulärer Trip„, in dem das clevere und coole Mädchen Tip und der männliche Oh, ein Außenseiter-Außerirdische gemeinsame Abenteuer bestehen.

In deutschen Filmen ist nur jede 5. Leadfigur weiblich

Teenager schauen natürlich auch und mit zunehmenden Alter zunehmend mehr „Erwachsenenfilme“ – und bekommen nach und nach das ganze Paket an Sexismus in Filmen ab.

Laut einer Studie des Geena Davis Institute on Gender in Media, für populäre Filme unterschiedlicher Nationen (Australien, Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Russland, Süd Korea und Großbritannien) analysiert wurden. Die Ergebnisse:

  • Insgesamt sind nur 30,9 Prozent aller sprechenden und benannten 5.799 Charaktere sind weiblich. Weibliche Protagonistinnen gab es in knapp einem Viertel der Filme. Deutschland hat 35,2 weibliche Charaktere (also mehr als der „globale“ Durchschnitt), dafür sind nur ein Fünftel der Leads weiblich.
  • Ein Fünftel der 1.452 Filmemacher*innen ist weiblich: 7 Prozent der Regisseur*innen, 19,7 % der Drehbuchautor*innen und 22,7 Prozent der Produzent*innen. Das Geschlecht der Regisseur*innen und Autor*innen spiegelte sich in der Anzahl der weiblichen Protagonist*innen wider: Je mehr Frauen hinter der Kamera, desto mehr weibliche Leads am Bildschirm.
  • Weibliche Figuren werden durchschnittlich doppelt so häufig wie männliche sexuell freizügig (25% : 9,4%), dünn (38,5% : 15,7%) und teilweise oder ganz nackt (24,2% : 11,5%) gezeigt. Bezeichnend: In deutschen Filmen werden sogar 39,9 % der weiblichen Charaktere durch Kleidung und Auftreten sexualisiert, 44,7 % sind dünn und 39,2 % sind (teilweise) nackt zu sehen.
  • Bei der Sexualisierung der weiblichen Figuren gibt es kaum Unterschiede, ob es sich um Teenager oder erwachsene Frauen handelt. Unterschiede in der Darstellung gibt es erst für Charaktere ab 40 Jahren, wo die Sexualisierung massiv abnimmt. 35,6 % der Teenager werden in sexy Kleidung gezeigt, 32,4 % der Frauen bis 39 Jahre und 14,9 % der Frauen zwischen 40 und 64 Jahren.
  • Von den gezeigten Charaktere mit Job waren 77,5 % männlich und nur 22,5 % weiblich. In den analysierten deutschen Filmen (lohn-)arbeiteten 24,2 % der weiblichen Figuren (im Unterschied zu den realen Verhältnissen, wo der Prozentsatz bei 45,9 % liegt – so viel also zum dem oft gebrachten Frauenanteil-Versteh-Argument, Filme bilden eben die Realität ab …).
  • In welchen Positionen waren die gezeigten Frauen tätig? Unterm Strich ergab die Studie, dass die Macht und das Sagen in den Filmen männliche Figuren haben. Höhere Politiker*innen sind zu 90,5 % männlich, die Vorstandseben ist zu 86,1 % männlich, 95 % der Richter*innen ebenfalls.

Sehenswerte Heldinnen

Kindern und Teenagern Blockbuster mit grauenvollen Genderstereotypen einfach zu verbieten bringt ohnehin nichts. Viel sinnvoller ist es, ihnen auch Alternativen zu zeigen. Nachstehend ein paar Empfehlungen (weitere Filmtipps bitte unbedingt in den Kommentaren posten!):

In dem Zeichentrickfilm  Spirited Away – Chihiros Reise ins Zauberland (Hayao Miyazaki, 2001) gerät die zehnjährige Chihiro in eine mysteriöse Zauberwelt. Im Laufe der Handlung entwickelt sie sich in ein mutiges und selbstbewusstes Mädchen, das versucht, seine Eltern zu retten.

Die rote Zora (Peter Kahane, 2008) ist eine filmische Adaption des Romans von Kurt Held, an dem es durchaus auch Einiges zu mäkeln gibt. Aber selbst wenn die Sozialkritik (im vergleich zum Buch) zu kurz kommt und die Darstellung in Distanz zu den Kindern und ihre Perspektive bleibt, so ist und bleibt die Heldin eben eine Bandenanführerin (yeah!).

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Die Rote Zora. Screenshot via http://www.youtube.com/watch?v=3f9Q1q3qn_Y

Von Mädchen und Pferden (Monika Treut; 2014) handelt von zwei Freundinnen, die einen Sommer lang auf einem Pferdehof arbeiten, und zeigt eine klischeefreie und interessante Coming-of-Age-Erzählung einer als feministische Underground-Autorin bekannten Regisseurin.

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Von Mädchen und Pferden. Screenshot via http://www.youtube.com/watch?v=3pnLk9-HDWw

In Kletter-Ida (Hans Fabian Wullenweber, 2002) ist die Protagonistin eine sehr aktive weibliche Heldin mit viel Mut. Sie versucht mit zwei Freunden eine Bank auszurauben, weil sie das Geld braucht, um ihren Vater zu retten. Die beiden Jungs buhlen während der Aktion auch um Idas Gunst, was öde sein könnte, wenn Ida damit nicht spielen und beiden gleichermaßen schöne Augen machen würde.

Sputnik (Markus Dietrich, 2013) spielt in der DDR, wenige Tage vor dem Mauerfall und erzählt die Geschichte von Frederike und ihren beiden Freunden, die gemeinsam an einem Beamer arbeiten, um den nach Westen geflüchteten Onkel des Mädchens durch die Telefonleitungen wieder heim zu holen. Wermutstropfen: das Figurenensemble ist trotz (oder wegen?) weiblichen Leads sehr männer-/bubenlastig.

Ach ja, Buben schauen keine Filme mit weiblichen Heldinnen? Schaut man sich die Verkaufszahlen von The Hunger Games an, dann darf diese Annahme getrost als Mythos schubladisiert werden. Warum Katniss Everdeen außerdem cool ist? Sie ist eine Heldin, die Wichtigeres zu tun hat, als sich um verliebte Blicke zu kümmern und sie schließt sich mit einem weiblichen Charakter (Rue) zusammen. Auf tor.com heißt es dazu: „That transformation, from lone wolf to an empathetic sister and daughter, could have come straight from the pages of any number of essays by celebrated feminist philosophers. ‚For women, the need and desire to nurture each other is not pathological but redemptive,‘ argued Audre Lorde in one such essay, ‚and it is within that knowledge that our real power is rediscovered.‘

Screenshot

Katniss und Rue. Screenshot via http://www.youtube.com/watch?v=T-7iIbiYXLA

 

Weitere Quellen

  • Ponocny-Seliger, E., & Ponocny, I. (2006). Männer in den Medien. Wien: Eigenverlag des Bundesministeriums für Soziales, Generationen und Konsumentenschutz.
  • Geena Davis Insitute on Gender in Media: seejane.org

Beitragsbild: Aaron Escobar via commons.wikimedia.org


Beitrag erschienen in: spielen.

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8 Kommentare

  1. Andrea

    Danke! Ich finde den Zustand der Filmindustrie momentan auch sehr beklagend Wert.
    Hier mal ein paar meiner Lieblinge, die der gängigen Norm entgegen wirken.

    Mérida. Kennt bestimmt fast jeder, aber: ich finde er ist eine nette Disney Abwechslung.

    Kick it like beckham.
    Ein junges indisches Mädchen in England, die, entgegen der Tradition, nicht vorzeitig verheiratet werden will sondern es wagt ihrer Leidenschaft fürs Fußball nachzugehen
    Mehr was für pubertiere als für kleine Kinder, aber sowohl in meiner 6 Klasse als auch 8 immer gerne gesehen. Ja es kommt ein bisschen Liebe und herzflatttern vor, aber das im realistischen Rahmen von Jugendlichen in dem Alter.

    Nausicaä, im Tal der Winde.
    Alice im Wunderland

  2. Ich mag die Bücher und auch den Film sehr:
    A Series of Unfortunate Events von Lemony Snicket (fiktiver Autor)

    Drei Waisenkinder versuchen vor dem Böswicht Count Olaf zu fliehen und am Leben zu bleiben. Alle drei haben ihre Talente, Violet ist Erfinderin, Klaus hat so etwas wie ein fotografisches Gedädchtnis und Sunny unglaublich starke Zähne und später ein Händchen fürs Kochen.
    [Spoileralert] Der Film zeigt nur die ersten drei Teile der 13-teiligen Buchserie, aber das eigentliche Ende ist super und Kidsempowerend: Die Kinder haben soviel Scheiß erlebt, dass sie beschließen alleine auf einer Insel zu bleiben und dort ohne Erwachsene zu leben.

  3. mariposa

    Pommes Essen von Tina van Traben:
    Alleinerziehende Mutter von drei Töchtern führt die Pommesbude ihres gestorbenen Vaters weiter. Als sie wegen Burnout in die Klinik geht, sind die drei Töchter mit der Bude auf sich gestellt.
    Komödie, absolut sehenswert!!!

  4. Zum Thema Jugendliche- bzw. Erwachsenenfilme gab es mal eine Aktion, bei der eine Liste feministischer Filme angelegt wurde. Die Liste ist hier einsehbar: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1prq-blGtWGVx6ixaaMOGTqx_w3BFR9dupzJ16PNqTms/pubhtml?gid=1499632559&single=true

    Ansonsten kann ich persönlich >>Juno<>Persepolis<< sein, was ich aber nicht bestätigen kann, da ich ihn noch nicht gesehen habe.

  5. Pingback: Einmal Eiskönigin und ganz viel wirres Mütter-Bashing – aufZehenspitzen

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