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von Teresa

Ich war einundzwanzig.

Der Arzt sagte, da hat sich etwas eingenistet und ich sei in der 5. Schwangerschaftswoche. Ich fühlte mich als etwas Besonderes, ich trage etwas in mir! Gleichzeitig wollte ich aber nicht Mutter werden, nicht diese Verantwortung übernehmen, unbekümmert meine Studienzeit leben.

Ich entschied mich für eine Abtreibung.

Es ging alles sehr schnell. Es war noch kein Herzschlag zu sehen und ich wollte dieses etwas so schnell wie möglich loswerden – bevor ich es lieb gewinne.

Eine Woche später zur Nachkontrolle beim Arzt wurde aus der Abtreibung eine Fehlgeburt. Das etwas war nur ein Zellhaufen. Ich war enttäuscht und erleichtert zugleich.

Zehn Jahre später:

Ich habe Kinderwunsch-Gedanken.

Ich habe keine Schuldgefühle.

Ich habe Angst.

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2 Kommentare

  1. Ganz viele Frauen kennen diese Angst. Du bist nicht alleine damit!

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